Der VAVH wurde am 29. Dezember 1825 in Hohenleuben von 16 Vereinsmitgliedern wie folgt:
Dr. Julius Schmidt (Vereinsvorsitzender und Arzt in Hohenleuben),
Friedrich Alberti (Diakon in Hohenleuben),
Conrad Benjamin Meißner (Pfarrer in Döhlen),
Gotthilf Christian Alberti (Onkel von Friedrich Alberti und Amtmann in der Pflege Reichenfels),
Christian Gottlieb Alberti (Onkel von Friedrich Alberti und Pfarrer in Hohenleuben),
Christian Wilhelm Alberti (Cousin von Friedrich Alberti und Direktor in Zeulenroda),
Ludwig Alberti (Bruder von Friedrich Alberti und Gerichtsdirektor in Gera;),
Johann Friedrich Hauschild (Schwiegervater von Dr. Julius Schmidt und Kaufmann sowie Verleger in Hohenleuben),
Eduard Hauschild (Schwager von Dr. Julius Schmidt und Diakon in Hohenleuben; zur Gründung Student in Jena),
Ludwig Frotscher (Schwager von Eduard Hauschild und Pfarrer in Syrau; zur Gründung Student in Jena),
Franz Volkmar (Schwager von Ludwig Frotscher und Pfarrer in Kloschwitz; zur Gründung Student in Halle),
Heinrich Kretschmann (Duzfreund von Dr. Julius Schmidt und Nichtakademiker sowie Kaufmann in Leipzig)
Heinrich Arens (Neffe von Conrad Benjamin Meißner und Advokat in Oldenburg),
Ferdinand Thoß (Lehrer in Langenwetzendorf und Gera; zur Gründung Student in Jena),
Moritz Scheidthauer (zur Gründung Medizinstudent in Leipzig) und
Heinrich Traugott Ebeling (fürstlicher Rentsekretär in Hohenleuben)
gegründet. Der VAVH feiert somit am 29. Dezember 2025 sein 200 Jahre Bestehen.
Damit können wir nun auf ein 200-jähriges Wirken zurückschauen, und es ist weder Anmaßung noch Übertreibung zu behaupten, dass die moderne Geschichtsschreibung des Vogtlandes zumindest des thüringischen und sächsischen Anteils ihren Ursprung hier genommen hat. Unser Verein diente als Mutterverein für Zweigvereine in Fraureuth, Gera, Greiz, Plauen, Reichenbach, Ronneburg, Schleiz, Weida und sogar in Oberweimar bei Weimar.